Schröder Fleischwarenfabrik GmbH & Co. KG- Zukunftsperspektive und sichere Arbeitsplätze als Ziel

(c) claudiad- ISTOCK

Saarbrücken, den 08. April 2019

Die Gewerkschaft Nahrung- Genuss- Gaststätten (NGG), Region Saar, erwartet durch das beantragte Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung der Schröder Fleischwarenfabrik GmbH & Co. KG eine langfristig erfolgreiche Neuausrichtung des Unternehmens.

NGG und Betriebsrat haben gemeinsam mit dem Saarbrücker Info- Institut das durch die Kanzlei Abel und die Geschäftsführung von Schröder erstellte Sanierungskonzept geprüft. In den nun anstehenden Verhandlungen zu einem Interessenausgleich und Sozialplan geht es der Gewerkschaft und der Mitbestimmung nun darum, möglichst viele Arbeitsplätze zu sichern und soziale Härten zu vermeiden.

Die NGG verweist darauf, dass Schröder als traditionsreiches Familienunternehmen das einzige Unternehmen der Fleischindustrie im Saarland mit einem frei gewählten Betriebsrat und Tarifbindung ist und fordert die Verbraucher auf, dies zu unterstützen.

Mark Baumeister, Geschäftsführer der NGG- Region Saar:

„Das Kaufverhalten der Verbraucher hat sich in den letzten Jahren massiv geändert. Fleisch und Wurst müssen möglichst billig sein, Qualität und Herkunft spielen kaum eine Rolle. Jeder große Supermarkt produziert mittlerweile selber seine Fleisch- und Wurstprodukte. Auf diesen Trend hat Schröder viel zu spät reagiert und wichtige Weichenstellungen unterlassen. Das Unternehmen hat über Jahrzehnte von der Substanz gelebt, offenbar in der Hoffnung auf bessere Zeiten. Wir bauen auf das neue Konzept. Unser ganzes Augenmerk gilt den Beschäftigten, die Verhandlungen zu einem Interessenausgleich und Sozialplan beginnen nun. Es gilt für uns, soziale Härten zu vermeiden und die verbleibenden Arbeitsplätze dauerhaft zu sichern.“

Hier geht´s zur Pressemitteilung als PDF- Datei